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Classic Open Air 2017

Liebe Besucherinnen und Besucher,

das Highlight des Berliner Kultursommers, das Classic Open Air-Festival, findet vom 20. bis 24. Juli 2017 auf dem Berliner Gendarmenmarkt statt. Nach einem fulminanten Jubiläum 2016 geht das erfolgreiche Festival in die nächste Runde auf einem der schönsten Plätze Europas, dem historischen Gendarmenmarkt.

Das Publikum erwartet bei fünf Konzerten ein breitgefächertes Programm, das in herrlicher Open Air-Atmosphäre für Musikliebhaber ein besonderes Klangerlebnis bereithält. Das Programm der ersten vier Konzerte steht nun fest.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier und zu den Tickets geht es hier.

Wir freuen uns Sie erneut - oder zum ersten Mal - zum Classic Open Air-Festival auf dem Gendarmenmarkt begrüßen zu können.

Ihr Classic Open Air - Team

 

 


 

Rückblick 2016 - 25. Classic Open Air Berlin

Liebe Besucherinnen und Besucher,

vom 21. bis 25. Juli erlebten 25.000 begeisterte Besucher bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen die fünf Programmpunkte der großen Jubiläumsausgabe: 25 Jahre Classic Open Air auf dem Gendarmenmarkt. Die äußerst positive Bilanz ist nicht minder auf die tollen Künstler und vor allem jungen Musiktalente zurückzuführen, die das diesjährige Festival zu einem unvergesslichen Erlebnis gemachten.

Los ging es am Donnerstag mit der vom rbb aufgezeichneten „First Night“ und einem bunten Ritt durch die Genres und Epochen sowie dem traditionellen Feuerwerksfinale bei restlos ausverkauftem Haus. Die Gastgeberin des Abends – Madeleine Wehle – führte charmant durch die Eröffnungsgala, welche Highlights aus 25 Jahren präsentierte. Begleitet von dem Deutschen Filmorchester Babelsberg unter Robert Reimer traten nacheinander zahlreiche Stars auf, um ihre ganz persönlichen musikalischen Glückwünsche auszurichten: Katarzyna Dondalska, Anna Goryachova, Sebastian Reinthaller, Till Brönner, Joja Wendt, Klaus Hoffmann, Ute Lemper und schließlich Chris de Burgh. Das Eröffnungskonzert ließ keine Wünsche offen. 6.200 Besucherinnen und Besucher verabschiedeten das Ensemble mit Standing Ovation.

Am Freitagabend führten uns die Brandenburger Symphoniker unter dem Dirigat von Heinz Walter Florin auf eine musikalische Reise ins zauberhafte Wien. „Wiener Blut – Von Strauß bis Udo Jürgens“ präsentierte das musikalische Erbe der österreichischen Hauptstadt von der Klassik bis in die Pop-Moderne. Geführt von Sänger und Moderator Marc Secara erlebte das Publikum einen genre-übergreifenden Abend mit Wien als Zentrum der klassischen Musik (Oper, Operette) aber auch als Zentrum der Pop-Musik und des Musicals (Austropop, Musicals).

Erneut standen Katarzyna Dondalska und Sebastian Reinthaller gemeinsam auf der Bühne, die Musical-Stars Marjan Shaki und Lukas Perman begeisterten mit Titeln aus den Musicals „Mozart!“, „Tanz der Vampire“ und „Elisabeth“. Gemeinsam mit dem Berliner Jazz-Sänger Marc Secara huldigten die Solisten dem (Austro-) Pop mit Titeln von Danzer, Fendrich und Gabalier.

Unterstützt vom Chor Children of Sound gipfelte der Abend in einer Hommage an den unvergessenen Udo Jürgens. Das Publikum stand die letzten 15 Minuten und wurde Mitglied des Ensembles, als Heinz Walter Florin zum Abschluss den Radetzkymarsch spielen ließ und das Publikum dirigierte.

Beim klassischen Konzert am Samstag, „Die Welt der Oper in Licht und Feuer“, debütierte das Theater Vorpommern mit seinem Philharmonischen Orchester auf dem Gendarmenmarkt. Die Solisten Alexandru Constantinescu, Karo Khachatryan, Thomas Rettensteiner, Anna Wagner, Jardena Flückiger und Kristi Anna Isene begeisterten das Publikum nicht nur durch ihre Interpretation großer Opernmelodien, sondern auch durch herausragende Duette, Quartette und Tutti-Partien. Der Opernchor des Theater Vorpommern und der Chor des Jungen Ensembles Berlin rundeten den Abend zu einem fantastischen Gesamterlebnis ab. Der GMD des Theaterbunds Golo Berg leitete souverän den Abend mit dem hervorragenden Philharmonischen Orchester. Der Intendant des Theater Vorpommern, Dirk Löschner, moderierte den Abend charmant und informativ; die Gesamtregie führte der Operndirektor Horst Kupich. Die Licht- und Pyroinszenierung in der zweiten Hälfte des Programms rundete den Erfolg dieses Abends ab und das Publikum dankte dem Ensemble mit Standing Ovation.

Sonntags ging es für die Zuschauer, gemeinsam mit dem Konzerthausorchester Berlin, auf eine musikalische Reise, diesmal in die „Neue Welt“: „Gershwin, Bernstein & Friends“ war das Gratulationskonzert des Konzerthausorchesters Berlin, das vom international gefeierten Kristjan Järvi dirigiert wurde. Der mehrfach prämierte Violinist Ray Chen bestritt den ersten Teil mit Bruchs „Schottischer Fantasie“, davor zeigte das Konzerthausorchester Berlin seine ganze Klasse bei der Interpretation von Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“. Exzentrisch ging es im zweiten Teil weiter mit dem nächsten Superstar der Klassik-Szene, dem US-Amerikaner und Wahlberliner Cameron Carpenter. Für sein eigenes Arrangement von Bernsteins Candide-Ouverture brachte der Grammy-Nominee eigens seine Touring Orgel mit. Nach seinem Solo wurde der Punk-Organist vom Konzerthausorchester Berlin zu Barbers „Toccata Festiva“ begleitet. Die Sopranistin Nadja Michael betrat danach die Bühne und gab in einer eigens für Sie von Michael Michalsky angefertigten Robe (welcher sich im Publikum befand) Titel aus „West Side Story“, „Porgy and Bess“ und „Kiss Me Kate“ zum Besten.

Den krönenden Abschluss dieses Abends feierte das Konzerthausorchester Berlin mit Kristjan Järvi mit einer präzisen und anspruchsvollen Darbietung von Ravels „Bolero“. Das Publikum tobte und erbat Zugabe um Zugabe!

Am letzten Tag unseres Festivals gab es gleich zwei Dinge zu feiern: Den Abschluss des 25. Jubiläumsfestivals und Chris de Burghs einzigem Auftritt mit sinfonischem Klangkörper in Deutschland.

Der irische Weltstar bekannte sich gleich zu Beginn als großer Fan Berlins und insbesondere des Publikums des Gendarmenmarktes. Nach seinem unvergessenen Solokonzert 2003 stand nun Chris de Burgh mit seiner Band und dem Neuen Sinfonieorchester Berlin auf der Freitreppe des Gendarmenmarktes. Er verwandelte den Gendarmenmarkt und damit die 5.000 Besucher in eine große Chris de Burgh-Fangemeinde. Die erste Hälfte des Konzertes bestritt er nur mit seiner Band und teilweise ganz solistisch; in der zweiten Hälfte stieg das Neue Sinfonieorchester Berlin ein unter der Leitung von Gregor duBuclet. Als Chris de Burgh dann auch noch singend und mit einigen Besucherinnen tanzend zu seinem Welthit „Lady in Red“ durch das Publikum ging, war es um die Besucher geschehen! 20 Minuten Standing Ovation – und wenn es nicht unsere Begrenzung, nur bis 22:30 Uhr zu spielen, gäbe, hätte er wahrscheinlich bis Mitternacht weitergespielt. Ein grandioses Finale eines fantastischen Festivals!

Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besucher. Es macht uns glücklich, dass Sie jeden Abend so begeistert waren!

2017 heißt es dann wieder: Classic Open Air am Gendarmenmarkt! Das Festival findet vom 20. bis 24. Juli 2017 statt!

Ihr Classic-Open-Air-Team

 


 

 

 

 
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