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Rückblick 2016 - 25. Classic Open Air Berlin

Liebe Besucherinnen und Besucher,

vom 21. bis 25. Juli erlebten 25.000 begeisterte Besucher bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen die fünf Programmpunkte der großen Jubiläumsausgabe: 25 Jahre Classic Open Air auf dem Gendarmenmarkt. Die äußerst positive Bilanz ist nicht minder auf die tollen Künstler und vor allem jungen Musiktalente zurückzuführen, die das diesjährige Festival zu einem unvergesslichen Erlebnis gemachten.

Los ging es am Donnerstag mit der vom rbb aufgezeichneten „First Night“ und einem bunten Ritt durch die Genres und Epochen sowie dem traditionellen Feuerwerksfinale bei restlos ausverkauftem Haus. Die Gastgeberin des Abends – Madeleine Wehle – führte charmant durch die Eröffnungsgala, welche Highlights aus 25 Jahren präsentierte. Begleitet von dem Deutschen Filmorchester Babelsberg unter Robert Reimer traten nacheinander zahlreiche Stars auf, um ihre ganz persönlichen musikalischen Glückwünsche auszurichten: Katarzyna Dondalska, Anna Goryachova, Sebastian Reinthaller, Till Brönner, Joja Wendt, Klaus Hoffmann, Ute Lemper und schließlich Chris de Burgh. Das Eröffnungskonzert ließ keine Wünsche offen. 6.200 Besucherinnen und Besucher verabschiedeten das Ensemble mit Standing Ovation.

Am Freitagabend führten uns die Brandenburger Symphoniker unter dem Dirigat von Heinz Walter Florin auf eine musikalische Reise ins zauberhafte Wien. „Wiener Blut – Von Strauß bis Udo Jürgens“ präsentierte das musikalische Erbe der österreichischen Hauptstadt von der Klassik bis in die Pop-Moderne. Geführt von Sänger und Moderator Marc Secara erlebte das Publikum einen genre-übergreifenden Abend mit Wien als Zentrum der klassischen Musik (Oper, Operette) aber auch als Zentrum der Pop-Musik und des Musicals (Austropop, Musicals).

Erneut standen Katarzyna Dondalska und Sebastian Reinthaller gemeinsam auf der Bühne, die Musical-Stars Marjan Shaki und Lukas Perman begeisterten mit Titeln aus den Musicals „Mozart!“, „Tanz der Vampire“ und „Elisabeth“. Gemeinsam mit dem Berliner Jazz-Sänger Marc Secara huldigten die Solisten dem (Austro-) Pop mit Titeln von Danzer, Fendrich und Gabalier.

Unterstützt vom Chor Children of Sound gipfelte der Abend in einer Hommage an den unvergessenen Udo Jürgens. Das Publikum stand die letzten 15 Minuten und wurde Mitglied des Ensembles, als Heinz Walter Florin zum Abschluss den Radetzkymarsch spielen ließ und das Publikum dirigierte.

Beim klassischen Konzert am Samstag, „Die Welt der Oper in Licht und Feuer“, debütierte das Theater Vorpommern mit seinem Philharmonischen Orchester auf dem Gendarmenmarkt. Die Solisten Alexandru Constantinescu, Karo Khachatryan, Thomas Rettensteiner, Anna Wagner, Jardena Flückiger und Kristi Anna Isene begeisterten das Publikum nicht nur durch ihre Interpretation großer Opernmelodien, sondern auch durch herausragende Duette, Quartette und Tutti-Partien. Der Opernchor des Theater Vorpommern und der Chor des Jungen Ensembles Berlin rundeten den Abend zu einem fantastischen Gesamterlebnis ab. Der GMD des Theaterbunds Golo Berg leitete souverän den Abend mit dem hervorragenden Philharmonischen Orchester. Der Intendant des Theater Vorpommern, Dirk Löschner, moderierte den Abend charmant und informativ; die Gesamtregie führte der Operndirektor Horst Kupich. Die Licht- und Pyroinszenierung in der zweiten Hälfte des Programms rundete den Erfolg dieses Abends ab und das Publikum dankte dem Ensemble mit Standing Ovation.

Sonntags ging es für die Zuschauer, gemeinsam mit dem Konzerthausorchester Berlin, auf eine musikalische Reise, diesmal in die „Neue Welt“: „Gershwin, Bernstein & Friends“ war das Gratulationskonzert des Konzerthausorchesters Berlin, das vom international gefeierten Kristjan Järvi dirigiert wurde. Der mehrfach prämierte Violinist Ray Chen bestritt den ersten Teil mit Bruchs „Schottischer Fantasie“, davor zeigte das Konzerthausorchester Berlin seine ganze Klasse bei der Interpretation von Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“. Exzentrisch ging es im zweiten Teil weiter mit dem nächsten Superstar der Klassik-Szene, dem US-Amerikaner und Wahlberliner Cameron Carpenter. Für sein eigenes Arrangement von Bernsteins Candide-Ouverture brachte der Grammy-Nominee eigens seine Touring Orgel mit. Nach seinem Solo wurde der Punk-Organist vom Konzerthausorchester Berlin zu Barbers „Toccata Festiva“ begleitet. Die Sopranistin Nadja Michael betrat danach die Bühne und gab in einer eigens für Sie von Michael Michalsky angefertigten Robe (welcher sich im Publikum befand) Titel aus „West Side Story“, „Porgy and Bess“ und „Kiss Me Kate“ zum Besten.

Den krönenden Abschluss dieses Abends feierte das Konzerthausorchester Berlin mit Kristjan Järvi mit einer präzisen und anspruchsvollen Darbietung von Ravels „Bolero“. Das Publikum tobte und erbat Zugabe um Zugabe!

Am letzten Tag unseres Festivals gab es gleich zwei Dinge zu feiern: Den Abschluss des 25. Jubiläumsfestivals und Chris de Burghs einzigem Auftritt mit sinfonischem Klangkörper in Deutschland.

Der irische Weltstar bekannte sich gleich zu Beginn als großer Fan Berlins und insbesondere des Publikums des Gendarmenmarktes. Nach seinem unvergessenen Solokonzert 2003 stand nun Chris de Burgh mit seiner Band und dem Neuen Sinfonieorchester Berlin auf der Freitreppe des Gendarmenmarktes. Er verwandelte den Gendarmenmarkt und damit die 5.000 Besucher in eine große Chris de Burgh-Fangemeinde. Die erste Hälfte des Konzertes bestritt er nur mit seiner Band und teilweise ganz solistisch; in der zweiten Hälfte stieg das Neue Sinfonieorchester Berlin ein unter der Leitung von Gregor duBuclet. Als Chris de Burgh dann auch noch singend und mit einigen Besucherinnen tanzend zu seinem Welthit „Lady in Red“ durch das Publikum ging, war es um die Besucher geschehen! 20 Minuten Standing Ovation – und wenn es nicht unsere Begrenzung, nur bis 22:30 Uhr zu spielen, gäbe, hätte er wahrscheinlich bis Mitternacht weitergespielt. Ein grandioses Finale eines fantastischen Festivals!

Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besucher. Es macht uns glücklich, dass Sie jeden Abend so begeistert waren!

2017 heißt es dann wieder: Classic Open Air am Gendarmenmarkt! Das Festival findet vom 20. bis 24. Juli 2017 statt!

Ihr Classic-Open-Air-Team

Download: Chronik 2014

Rückblick 2014

Das 23. Classic Open Air-Festival im Herzen Berlins war ein voller Erfolg. Über 28.000 Besucher erlebten an sechs Abenden abwechslungsreiche Konzerte in der einmaligen Kulisse des Gendarmenmarktes.

Eröffnet wurde das Festival am 3. Juli traditionell mit der First Night bei strahlendem Sonnenschein. Das Konzert stand unter dem Motto „Highlights aus Klassik, Film und Rock“. Neben dem erfolgreichsten deutschen Jazztrompeter Till Brönner sorgten Nora Tschirner mit ihrer Band Prag, SILLY und viele weitere Solisten gemeinsam mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg für einen unvergesslichen Abend. Abgerundet wurde das Programm von den Artisten des Theater Feuervogel und dem abschließenden Feuerwerk, das ebenfalls als Startschuss für die folgenden fünf Konzerte galt. Das Konzert wurde wie im letzten Jahr vom rbb Fernsehen aufgezeichnet und wird am 23. Juli um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Am Freitag ging es mit geballter Frauenpower weiter. Bei den „Classic Ladies“ wurde dem Publikum eine enorme stilistische Vielfalt geboten. So glänzte Anna Maria Kaufmann neben Ihrer Moderation mit einem Medley aus diversen Musicalmelodien, Katarzyna Dondalska mit beeindruckenden Koloraturen, Adriane Queiroz mit spanischen Zarzuelas, Yma America mit südamerikanischen Welthits wie „Corazon Espinado“ und Katharine Mehrling stimmgewaltig mit ihrem eigenen Song „Castrop-Rauxel“ oder dem Piaf Hit „Non, je ne regrette rien“. Für den Showcharakter sorgten die weibliche Marchingband Venusbrass und das Klaviertrio Some Handsome Hands, die den „Hummelflug“ sechshändig an einem Klavier spielten. Begleitet wurden die Künstlerinnen von der Elblandphilharmonie Sachsen unter dem Dirigat von Christian Voß.

Den Meistern der Wiener Klassik wurde der 5. Juli gewidmet. Das Programm gliederte sich in zwei Teile und so wurden im ersten die Werke Mozarts und im zweiten Teil die Werke Haydns und Beethovens von unseren Solisten und der Anhaltischen Philharmonie Dessau vorgetragen. Auch gab es szenische Opernausschnitte in Kostüm und Maske von Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“, Haydns „Ill mondo della luna“ und Beethovens „Fidelio“. Die Klangkunst dieser einflussreichen Komponisten wurde nicht nur von den Mitwirkenden akustisch, sondern auch von dem Lichtdesigner Andreas Böhlke optisch in Szene gesetzt. Das Konzerthaus sowie der Französische und der Deutsche Dom wurden farbenprächtig illuminiert.

Am Sonntagskonzert haben sich die Besucher auf eine musikalische Reise nach Italien begeben. Das Konzert beschäftigte sich mit Werken rund um das Thema Italien und so wurden nicht nur Werke von Verdi, Vivaldi oder Ponchielli zum Besten gegeben, sondern beispielsweise auch Strauss´ „Karneval in Rom“ oder Suppés „Florenz hat schöne Frauen“. Die bezaubernden Sopranistinnen Eva Lind, Laura Nicorescu und Robin Johannsen sowie die beiden Tenöre Christoph Schröter und Heiko Reissig holten „La dolce Vita“ auf den Gendarmenmarkt. Begleitet wurden sie von der Jenaer Philharmonie und GMD Marc Tardue. Besonderen Applaus bekamen die Schüler und Schülerinnen der Staatlichen Ballettschule Berlin, die mit den Tänzern Ekaterina Tumanova und Kojiro Suzuki Rossinis „La danca“ und Puccinis „Hexentanz“ aufführten.

Unheilig wurde es am 7. Juli beim Classic Open Air-Festivals, denn da gab Der Graf mit seiner Band das Berlin-Konzert seiner „Alles hat seine Zeit“-Tour 2014. Vor fast ausverkauften Reihen spielten sie die größten Hits ihrer 10-jährigen Bandgeschichte wie „Lichter der Stadt“, „Große Freiheit“ oder „Als wär´s das erste Mal“. Als Zugabe präsentierten UNHEILIG den Erfolgssong „Geboren um zu leben“, aber auch „Goldrausch“, ein Lied, das erst auf dem fürs nächste Jahr angekündigten achten Studioalbum erscheinen wird.

Das Abschlusskonzert des Classic Open Air-Festival gab am Dienstag der Elektro-Klangkünstler SCHILLER. Trotz des einsetzenden Regens zu Konzertbeginn kamen noch zahlreiche Besucher, um diesen krönenden Abschluss zu erleben. SCHILLER ging auf seinem jüngsten Album „Opus“ die Verbindung von klassischer und elektronischer Musik ein, und so spielte er zum ersten Mal mit seinen Gästen Eva Mali, Jael Malli, Midge Ure und dem Grafen von UNHEILIG mit einem klassischen Klangkörper – dem Symphonic Pop Orchestra auf dem Gendarmenmarkt. Zu hören gab es die Highlights seiner 15-jährigen Erfolgsgeschichte wie „Tiefblau“, „Das Glockenspiel“ oder „Sonne“. Das Publikum an diesem Abend war wohl das tapferste in den sechs Tagen Festival, aber auch das glücklichste so scheint es, denn es gab minutenlang Standing Ovations.

Wir möchten uns herzlich bei den Besuchern und allen Mitwirkenden bedanken, denn sie haben maßgeblich zu einem tollen Classic Open Air 2014 beigetragen. Gerne nehmen wir Ihre Wünsche, Anregungen, Kritik entgegen und freuen uns auf ein Wiedersehen im Jahr 2015!

 


 

Rückblick 2013

Das 22. Classic Open Air-Festival war im wahrsten Sinne des Wortes von der Sonne geküsst. Über 25 000 Besucher erlebten an fünf lauen und abwechslungsreichen Sommerabenden wunderbare Konzerte in der einmaligen Atmosphäre des Gendarmenmarktes. Das Publikum feierte begeistert die internationalen Künstler, die das Classic Open Air 2013 im Herzen Berlins zu einem unvergleichlichen Erlebnis machten.

Die traditionelle „First Night“ bildete am Donnerstag, den 4. Juli 2013, den perfekten Auftakt. Durch den bewölkten Himmel, der alle Beteiligten den ganzen Tag in Atem hielt, kämpfte sich die Sonne bis zum Konzertbeginn und das Publikum konnte den Highlights aus Klassik, Film und Pop bei Sonnenschein lauschen. Durch den Abend führte in diesem Jahr die rbb Moderatorin Madeleine Wehle, deren Kollegen den Konzertabend aufzeichneten und am 10. Juli 2013 bei bester Sendezeit ausstrahlten. Die hervorragenden Auftritte des Filmorchesters Babelsberg und der Solisten aus dem In- und Ausland wurden von dem fulminanten Abschlussfeuerwerk abgerundet.

Der Freitag war berühmten Opernmelodien und Canzoni aus Italien gewidmet und natürlich auch eine Hommage an Giuseppe Verdi, der in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag feiert. Aber auch Werke anderer berühmter italienischer Komponisten kamen zum Zuge und wurden vom Leipziger Symphonieorchester sowie einem ausgezeichneten Solistenensemble mit Leben gefüllt. Der Tenor Björn Casapietra begeisterte nicht nur mit seinen Gesangsauftritten das Publikum, sondern brachte auch mit dem Witz und Charme seiner Moderation ein Stück „Dolce Vita“ auf den Gendarmenmarkt.

Der Konzertabend „Barockzauber in Feuer, Licht und Laser“ hat bewiesen, dass die Barockmusik nicht die „schwere Kost“ ist für die sie gehalten wird, sondern einen gesamten öffentlichen Platz verzaubern kann. Dargeboten wurden die Stücke der barocken Komponisten von dem Orchester der Anhaltischen Philharmonie Dessau und großartigen Gesangs- wie Instrumentalsolisten. Für Verblüffung und Begeisterung zugleich sorgte Geert Chatrou, der Melodien von Bach und Vivaldi pfeifend vortrug. Über die Zeit des Barock klärte Festivaldirektor Gerhard Kämpfe die Besucher auf und zum Schluss gab es nicht nur etwas für die Ohren sondern mit der Feuer-, Licht- und Laserinszenierung auch etwas für die Augen.

Dem Komödiantischen und Lustigen war der Sonntag mit dem Konzert „Strauss-Offenbach“ gewidmet. Lukas Beikircher in der Rolle des Johann Strauss und Stefan Diederich als Jacques Offenbach trugen mit Unterstützung der Solisten, des Chores, des Ballets und des Orchesters der Musikalischen Komödie Leipzig einen musikalischen Wettstreit um die Vorherrschaft in der Welt der Operette auf der Bühne aus. Das Publikum war von der Inszenierung dermaßen begeistert, dass es zum Schluss Standing Ovation sowie eine Zugabe der Künstler gab.

Der letzte Konzertabend wurde am Montag, den 8. Juli 2013, von den herausragenden Musikern der Söhne Mannheims bestritten. Mit schwarzem Anzug und roter Fliege rockte dieses mulitkulturelle Künstlerkollektiv gemeinsam mit dem Filmorchester Babelsberg unter der Leitung des Dirigenten Stefan Klieme im Herzen Berlins. Es wurden sowohl neue als auch alte Hits zum Besten gegeben. In der zweiten Konzerthälfte legte auch das Publikum seine anfängliche Zurückhaltung ab und sang und tanzte zu den allbekannten „Ohrwürmern“.

Das Jahr 2013 war für das Classic Open Air-Festival ein voller Erfolg und wir möchten uns an dieser Stelle bei dem tollen Publikum und bei allen Mitwirkenden herzlichst bedanken.

Teilen Sie uns Ihre Wünsche, Anregungen und Kritik mit, ansonsten freuen wir uns auf ein Wiedersehen im Jahr 2014!

 

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